So entsteht ein Film

Der Dreh ist beendet, das Material gesammelt, aber wie wird aus diesem Wust an Einzel-Clips jetzt ein Fim. 5 Tipps, die helfen:

  1. Was ist die Geschichte?
    Ehe ihr anfangt zu schneiden, überlegt euch wie ihr eure Geschichte aufbauen wollt. Stellt euch vor, ihr wollt einem Freund erzählen, was ihr erlebt habt. Auch das würdet ihr versuchen strukturiert und in einer sinnvollen Reihenfolge zu tun. Womit fangt ihr eure Geschichte an, was ist der nächste Schritt und was soll am Ende dabei herauskommen? Die Bausteine, die euch zur Verfügung stehen, sind die Sequenzen, die ihr gedreht habt.
  2. Orientiert euch an den Sequenzen
    Jeder Film besteht aus Sequenzen, kleinen, inhaltlich zusammengehörenden Teilstücken, die zusammen den Film ergeben. Wenn Ihr euch entschieden habt, mit welcher Sequenz der Film beginnen soll, dann nehmt euch das Material dazu vor und schneidet es so zusammen, dass die Bilder gut aneinander passen und bereits im Bild eine Geschichte entsteht.Parallel dazu solltet ihr überlegen, welchen Sprechertext ihr braucht, um die Wahrnehmung der Zuschauer in die gewünschte Richtung zu lenken. In Abhängigkeit vom Text, könnt ihr die Sequenz später noch verlängern oder kürzen.
  3. Viele Sequenzen werden zum Film
    So, wie ihr die erste Sequenz montiert habt, setzt ihr auch die nächste zusammen. Eine Abfolge sinnvoll verknüpfter Sequenzen ergibt schließlich euren Film.
  4. Wann kommt der Text?
    Bei kurzen Nachrichtenstücken kommt es vor, dass bereits ein konkretes Textgerüst  vorliegt, das im Schnitt „bebildert“ wird. Bei längeren Beiträgen ist es jedoch üblich (und sinnvoll) den Text parallel zum Schnitt bzw. im Anschluss daran zu machen. Mit dem Text leitet ihr die Wahrnehmung und Emotion des Zuschauers.
  5. Anfang und Ende
    Die ersten und letzten Bilder eines Films haben besondere Bedeutung. Aufgrund der ersten Einstellungen entscheidet der Zuschauer, ob er diesem Beitrag mehr seiner kostbaren Zeit widmet. Sie sollten also „stark“ sein und den Zuschauer emotional ansprechen. Die letzten Bilder entscheiden darüber, wie der Zuschauer den Beitrag in Erinnerung behält. Deshalb gilt für sie das gleiche, wie für den Anfang.
    „Put the garbage in the middle“ beschreibt ganz gut, dass die Bilder dort eine geringere Bedeutung haben.
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